Raum Benidorm / Provinz Alicante
Nie seit Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen hat es im Landkreis Marina Baixa mehr "parados" gegeben als jetzt, mit über 18.500. Das sind 5 % mehr als noch Ende des Jahres, nachdem allein im Januar rund 30 Menschen pro Tag ihren Arbeitsplatz verloren haben. Fast alle neuen Arbeitslosen stammen aus dem Sektor Dienstleistungen. Im ersten Krisenjahr 2008 wies der Landkreis mit 8.700 noch nicht halb so viele Arbeitslose auf wie jetzt.
Erschwerend kommt dazu, dass fast jeder dritte der Arbeitslosen mittlerweile keine staatlichen Leistungen mehr erhält, so die Gewerkschaft CC OO. Sie hält die rigiden Sparpolitiken der spanischen Bundes- und der valencianischen Landesregierung für verantwortlich für die Verschlimmerung der Misere.
Dieweil sagte in Madrid der neue spanische Regierungschef Mariano Rajoy (PP), dass die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr wohl noch steigen dürfte und erste Symptome der Besserung wohl erst im kommenden Jahr zu beobachten sein werden.
Der im November an den Urnen gescheiterte und am Wochenende zum neuen Parteichef der Sozialisten gewählte PSOE-Spitzenkandidat Alfredo Pérez Rubalcaba fordert Rajoy auf, die rigiden Sparmassnahmen mit Anreizen für die darniederliegende Wirtschaft zu verbinden.
Meldung kommentierenErschwerend kommt dazu, dass fast jeder dritte der Arbeitslosen mittlerweile keine staatlichen Leistungen mehr erhält, so die Gewerkschaft CC OO. Sie hält die rigiden Sparpolitiken der spanischen Bundes- und der valencianischen Landesregierung für verantwortlich für die Verschlimmerung der Misere.
Dieweil sagte in Madrid der neue spanische Regierungschef Mariano Rajoy (PP), dass die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr wohl noch steigen dürfte und erste Symptome der Besserung wohl erst im kommenden Jahr zu beobachten sein werden.
Der im November an den Urnen gescheiterte und am Wochenende zum neuen Parteichef der Sozialisten gewählte PSOE-Spitzenkandidat Alfredo Pérez Rubalcaba fordert Rajoy auf, die rigiden Sparmassnahmen mit Anreizen für die darniederliegende Wirtschaft zu verbinden.
Ein 30-jähriger Autofahrer, der sich nach einem kleinen Verkehrsunfall in Benidorm, C/ Limones, aus dem Staub gemacht hatte, stellte sich einige Stunden später auf der Polizeiwache. Sein Fahrzeug war im Stadtteil "Foietes" gefunden worden. Der Unfall war beim Zurücksetzen passiert.
Meldung kommentierenDie Stadt Benidorm will in diesem Jahr 15 Millionen Euro weniger ausgeben als im vergangenen. Das zumindest sieht der Entwurf des Jahresetats vor, der jetzt bekannt wurde. Die Ausgaben sollen von 95 auf unter 80 Mio Euro fallen, während gleichzeitig die Einnahmeerwartungen ebenfalls zurückgefahren werden von 99 auf 92 Mio Euro.
Der so zu erwirtschaftende Überschuss soll der Senkung der exorbitanten Schulden des Ayuntamiento von Benidorm gewidmet werden, so Finanzstadträtin Natalia Guijarro (PSOE). Investitionen jedweder Art können 2012 kaum stattfinden. Der Sparhaushalt soll im Februar verabschiedet werden. Dabei kommt auf die sozialistische Stadtspitze ein neues Problem zu: Sie verfügt im Stadtparlament nicht über die Mehrheit. Allerdings werden sich die die Oppositionsparteien PP und CDL nicht über einen Sturz von PSOE-Bürgermeister Agustín Navarro einig, so dass die politische Situation der Costa-Blanca-Tourismusmetropole weiterhin von Unsicherheit gekennzeichnet ist. CDL-Chefin Gema Amor legte rechtzeitig vor der Haushaltsdebatte eine Wunschliste mit mehr als 60 Punkten vor.
Guijarro kündigte an, dass in den Haushaltskapiteln Bildung und Soziales keine Kürzungen anstehen, wohl aber bei Fiestas, Sport und Kultur. Bei den Subventionen wird die Schere angesetzt. 2012 soll ein neuer Anlauf genommen werden, mit den grossen Dienstleistern (Strom, Müllabfuhr, Reinigung) Rabatte auszuhandeln.
Bei den Subventionen von übergeordneten Körperschaften mahnt Benidorm beim Land Valencia rund 600.000 Euro Aussenstände aus den Jahren 2008 und 2009 an, während die Bundesregierung von Spanien pünktlich gezahlt habe.
Meldung kommentierenDer so zu erwirtschaftende Überschuss soll der Senkung der exorbitanten Schulden des Ayuntamiento von Benidorm gewidmet werden, so Finanzstadträtin Natalia Guijarro (PSOE). Investitionen jedweder Art können 2012 kaum stattfinden. Der Sparhaushalt soll im Februar verabschiedet werden. Dabei kommt auf die sozialistische Stadtspitze ein neues Problem zu: Sie verfügt im Stadtparlament nicht über die Mehrheit. Allerdings werden sich die die Oppositionsparteien PP und CDL nicht über einen Sturz von PSOE-Bürgermeister Agustín Navarro einig, so dass die politische Situation der Costa-Blanca-Tourismusmetropole weiterhin von Unsicherheit gekennzeichnet ist. CDL-Chefin Gema Amor legte rechtzeitig vor der Haushaltsdebatte eine Wunschliste mit mehr als 60 Punkten vor.
Guijarro kündigte an, dass in den Haushaltskapiteln Bildung und Soziales keine Kürzungen anstehen, wohl aber bei Fiestas, Sport und Kultur. Bei den Subventionen wird die Schere angesetzt. 2012 soll ein neuer Anlauf genommen werden, mit den grossen Dienstleistern (Strom, Müllabfuhr, Reinigung) Rabatte auszuhandeln.
Bei den Subventionen von übergeordneten Körperschaften mahnt Benidorm beim Land Valencia rund 600.000 Euro Aussenstände aus den Jahren 2008 und 2009 an, während die Bundesregierung von Spanien pünktlich gezahlt habe.
Die grösste spanische Hotelgruppe, "Sol Meliá" (350 Hotels in 45 Ländern), will ihr geschäftliches Engagement in Benidorm mindestens beibehalten. Das teilte Meliá-Sprecherin María Umbert in Benidorm mit. Dabei geht es nicht um Erwerb von Hotels, sondern um Verwaltungsverträge. Meliá verfügt in Benidorm über rund 2.000 Hotelbetten in vier Einrichtungen, darunter als letzte "Adquisition" der Luxuskomplex Villaitana sowie das in den letzten Monaten renovierte Sol Pelícanos. Das hatte die Gruppe vor zwei Jahren für 74 Mio Euro verkauft, verwaltet es aber weiter.
Meldung kommentierenDie Anzahl neu gegründeter Geschäfte und Betriebe hat in Benidorm im vergangenen Jahr im Vergleich zu den Vorjahren trotz Wirtschaftskrise um stolze 13 % zugenommen. Ganz vorn in dieser Statistik: Bars, Pubs, Karaokes und Schönheits-Salons. Von 1.150 Geschäftsgründungsanträgen wurden 950 angenommen. Die Zahl der Geschäftsschliessungen wurde allerdings nicht bekanntgegeben.
Meldung kommentierenZwei Stunden lang musste die Landstrasse CV-761 in der Höhe der "Peña" von Finestrat gesperrt werden. Mehrere Steine waren auf die Fahrbahn gerollt. Zum Glück kam niemand zu Schaden, wie das Rathaus von Finestrat mitteilte. Für eine dauerhafte Absicherung der Strasse an dieser Stelle erwartet die Gemeinde Unterstützung von Land Valencia und Provinz Alicante.
Meldung kommentierenRund 40.000 Menschen demonstrierten am Samstag, 21. Januar 2012, im Zentrum von Alicante gegen die Kürzungen der Landesregierung von Valencia im Bildungswesen. Es handelte sich um die grösste Demo in der Provinzhauptstadt in den letzten Jahrzehnten, ähnlich wie die Märsche gegen den Irakkrieg und zum Protest gegen die Attentate vom 11. März 2001.
Meldung kommentieren Benidorm will die Hotelbesitzer stärker an den Kosten der Müllabfuhr beteiligen. Das Rathaus teilte mit, dass pro Hotelzimmer pro Jahr 40 Euro Müllgebühren fällig sind, für Häuser/Wohnungen hingegen 125 Euro. Deshalb will die PSOE-Stadtregierung die Müllgebühren für die Hotelzimmer anheben.
Ursprung der derzeitigen Ungerechtigkeit, so die Stadtspitze, sei die Politik der vorhergehenden PP-Stadtspitze. Sie habe 2009 die Müllgebühren für Häuser und Wohnungen um 80 % angehoben, für Hotelzimmer jedoch nur um 20 %. Es könne nicht angehen, so PSOE-Finanzstadträtin Natalia Guijarro, dass an 18 Millionen Jahreskosten für die Müllabfuhr die Benidormer Hotels mit lediglich 800.000 Euro beteiligt seien. Dabei sei die tägliche Müllabfuhr vor allem der Hotels wegen notwendig. Über die Müllgebühren kommen nur rund 10 Mio Euro in die Stadtkasse, weshalb vor allem Hotels und Supermärkte stärker zur Kasse gebeten werden sollen. Auch sollen künftig nicht mehr alle Senioren von der Rückerstattung der Müllgebühren profitieren, sondern nur diejenigen mit niedrigen Einkommen.
Eine Neuverhandlung des Vertrages über die Reinigung öffentlicher Gebäude mit der Müllabfuhrfirma FCC soll pro Jahr 400.000 Euro einsparen, so das Ayuntamiento.
Meldung kommentierenUrsprung der derzeitigen Ungerechtigkeit, so die Stadtspitze, sei die Politik der vorhergehenden PP-Stadtspitze. Sie habe 2009 die Müllgebühren für Häuser und Wohnungen um 80 % angehoben, für Hotelzimmer jedoch nur um 20 %. Es könne nicht angehen, so PSOE-Finanzstadträtin Natalia Guijarro, dass an 18 Millionen Jahreskosten für die Müllabfuhr die Benidormer Hotels mit lediglich 800.000 Euro beteiligt seien. Dabei sei die tägliche Müllabfuhr vor allem der Hotels wegen notwendig. Über die Müllgebühren kommen nur rund 10 Mio Euro in die Stadtkasse, weshalb vor allem Hotels und Supermärkte stärker zur Kasse gebeten werden sollen. Auch sollen künftig nicht mehr alle Senioren von der Rückerstattung der Müllgebühren profitieren, sondern nur diejenigen mit niedrigen Einkommen.
Eine Neuverhandlung des Vertrages über die Reinigung öffentlicher Gebäude mit der Müllabfuhrfirma FCC soll pro Jahr 400.000 Euro einsparen, so das Ayuntamiento.
Die landwirtschaftlich genutzte Fläche im Landkreis Marina Baixa hat sich in den letzten 7 Jahren um 45 % verringert. Allein zwischen 2008 und 2010 sind von 9.500 Hektar 1.200 nicht mehr bebaut worden. 2010 machte der Sektor Dienstleistungen fast 80 % der wirtschaftlichen Tätigkeit in der Marina Baixa aus, gegenüber nur 3 % der Landwirtschaft.
Die Agrarkooperative von Callosa d'Ensarrià fordert eine Agrarreform mit der Einführung von Mindestpreisen für die Produkte. Sonst könne Spanien mit Stundenlöhnen von 10 Euro mit Niedriglohnländern wie Marokko oder der Türkei nicht mithalten. In Callosa suchen immer mehr Landwirte einen Ausweg in spezifischen Nischenprodukten wie Kaki oder Avocado, deren Anbau in nur einem Jahr um zwei Drittel zugenommen hat.
Auch in Relleu, der Ortschaft mit den meisten landwirtschaftlich genutzten Hektar, ist, wegen mangelnder Rentabilität ("nicht einmal für Arbeitslose attraktiv, weil die Investitionen zu hoch sind"), die Landwirtschaft dabei, sich zu einem "Hobby" zu entwickeln.
Meldung kommentierenDie Agrarkooperative von Callosa d'Ensarrià fordert eine Agrarreform mit der Einführung von Mindestpreisen für die Produkte. Sonst könne Spanien mit Stundenlöhnen von 10 Euro mit Niedriglohnländern wie Marokko oder der Türkei nicht mithalten. In Callosa suchen immer mehr Landwirte einen Ausweg in spezifischen Nischenprodukten wie Kaki oder Avocado, deren Anbau in nur einem Jahr um zwei Drittel zugenommen hat.
Auch in Relleu, der Ortschaft mit den meisten landwirtschaftlich genutzten Hektar, ist, wegen mangelnder Rentabilität ("nicht einmal für Arbeitslose attraktiv, weil die Investitionen zu hoch sind"), die Landwirtschaft dabei, sich zu einem "Hobby" zu entwickeln.
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